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School on Stage 2012

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Besuch von Dr. Kurt Maier am IBG
by Information Startseite - Mittwoch, 16 Mai 2012, 12:35
 

Dr. Kurt Maier am IBGKeine Bücher in der Schultasche,

sondern einen Pullover und ein paar Socken hatte der damals 10-jährige Kurt Maier, als er am 22.Oktober 1940 innerhalb weniger Stunden mit seinen Eltern und seinem Bruder seine Heimatgemeinde Kippenheim verlassen musste – sie wurden gemeinsam mit etwa 6000 Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Lager Gurs in Südfrankreich deportiert.

Heute ist er 82 Jahre alt und vermag mit seinen Erinnerungen immer noch Schülerinnen und Schüler der „Generation Handy“ über eineinhalb Stunden hinweg zu fesseln. So auch am Dienstagnachmittag , als sich etwa 80 SchülerInnen aus der Eingangsklasse des IBG in der Aula eingefunden hatten, sehr gespannt auf den Vortrag eines der letzten Zeitzeugen der NS-Zeit. Gerade erst aus Washington, wo er seit Jahrzehnten lebt und immer noch an einer öffentlichen Bibliothek arbeitet, eingetroffen („Mit einer Tablette habe ich gut geschlafen und den JetLag verdrängt“, Zitat Dr. K.Maier), erzählte der Referent so anschaulich und authentisch, wie es eben nur einem Zeitzeugen möglich ist, von seiner Kindheit und Jugend in Kippenheim. Von den freundschaftlich-normalen Beziehungen zu den christlichen Nachbarn (und Hausangestellten), von der allmählichen Vergiftung der Atmosphäre, von der zunehmenden Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden (kein Radio, keine Fahrräder, keine Haustiere mehr durften sie besitzen, ihre Berufe nicht mehr ausüben...) bis hin zur ersten krassen Gewaltanwendung in der Pogromnacht vom 9.zum 10.November 1938. 

Schließlich die Deportation: Am helllichten Tage wurden sie auf Armee-LKWs verfrachtet, alte Menschen , die kaum ihre Koffer heben konnten, Kinder, die in aller Eile aus der Freiburger „Judenschule“ zurückgeholt worden waren. Nach mehrtägiger Bahnfahrt erreichten sie das Lager Gurs in Südfrankreich: Kälte, Hunger, Schlamm und unerträgliche hygienische Verhältnisse prägten dort den Alltag. Doch die Maiers hatten mehrfach Glück: Kurt überlebt die damals fast immer tödlich endende Diphterie. Und: Etliche Verwandte waren schon lange zuvor in die USA ausgewandert. Diese kümmerten sich um Visa und stellten die für eine Einreise (fast alle Länder hatte ihre Grenzen für jüdische EmigrantInnen geschlossen!!) erforderlichen Garantien (Wohnung, Erwerbsmöglichkeit). So konnte die Familie 1941 über Marseille und Casablanca dem NS-Horror entkommen – die meisten der in Gurs Internierten wurden bald darauf nach Auschwitz gebracht und dort ermordet.

Als „eine ganz besondere Geschichtsstunde“ war der Vortrag den SchülerInnen angekündigt worden – sie/er wird ihnen mit Sicherheit unvergesslich bleiben.

Bericht: Luise Teubner

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Das IBG Lahr präsentiert...
by Information Startseite - Dienstag, 8 Mai 2012, 01:11
 
IBG LahrSCHOOL ON STAGE 2012

Es ist wieder soweit. Wir suchen talentierte Schülerinnen und Schüler, die beim diesjährigen Schulkonzert School on Stage 2012 am 24.Juli mitmachen möchten.

Alles ist möglich: Tanz, Akrobatik, Musik, Sportvorführung, Comedy, Theater...
Auch ganze Klassenbeiträge sind willkommen.

In der linken Spalte auf der Startseite findet ihr den Link zur Anmeldung.

Bewerbungsschluss ist der 11.Juni.

Es wäre schön, wenn wir ein gutes und vor allem abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen könnten. Deshalb:

Trau’ dich !!!!!



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Eine selbstgestellte Frage: „Fremde Wurzeln: Migrationshintergrund – na und?“
by Information Startseite - Freitag, 4 Mai 2012, 02:31
 

SchuelerInnen erhalten Urkunden und Preise vom Landtag

Projekt im Geschichts- und Gemeinschaftskunde-Unterricht der Klasse IBG 11/3 im Schuljahr 2010/11 hat auch beim Landtagswettbewerb zur politischen Bildung Anerkennung gefunden

Menschen wandern, seit Jahrhunderten: Auf der Suche nach Arbeit, besseren Lebensbedingungen, Bildung, aus Gründen der Liebe oder auf der Flucht vor Krieg (und im Zeitalter der Globalisierung gilt Bereitschaft zur „Mobilität“ ohnehin als selbstverständlich).

30 SchülerInnen der Klasse 11/3 haben dazu vor einem Jahr im Gemeinschaftskundeunterricht mit ihrer Lehrerin Luise Teubner das Projekt „Fremde Wurzeln: Migrationshintergrund – na und?“ entwickelt. Den SchülerInnen war aufgefallen, dass exakt die Hälfte der Klasse einen sogenannten Migrationshintergrund hat – was eigentlich wenig erstaunlich ist angesichts der Tatsache, dass in Lahr knapp 100 Nationalitäten, 4100 AusländerInnen und fast 10 000 SpätaussiedlerInnen leben.

In Zweiergruppen, jeweils bestehend aus einer Person mit und einer ohne „fremde Wurzeln“, gingen die SchülerInnen den jeweiligen Migrationsgeschichten nach - der eigenen, die der Eltern oder auch der Großeltern. Die Aufgabe lautete: Erkunden Sie mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner die Geschichte von ihrer/seiner Familie und dokumentieren Sie diese Geschichte in einem etwa 4-6-seitigen Dossier sowie in einem Plakat, das später in einer Ausstellung präsentiert wird.

Konkret versuchten die SchülerInnen, folgende Fragen zu beantworten: Wo sind denn die „Wurzeln“ der „fremden“ Familie? Was veranlasste sie nach Deutschland zu kommen? Welche Erfahrungen machte/n sie hier: Wie wurde/n sie aufgenommen? Wie schnell gelang die Integration/ wo gab es Hindernisse/ welche? Welche Rolle spiel(t)en a) die Sprache und b) die Arbeit dabei? Gibt es noch Beziehungen zur „alten Heimat“? Wie werden Erinnerungen „wachgehalten“? usw.

Artur Merker hat mit seinem Projektbeitrag „Mein weiter Weg (von Kasachstan) nach Lahr“ nun einen 2. Preis beim Landtagswettbewerb zur politischen Bildung errungen. Medine Duran, Larissa Harter und Ines Mayer haben für ihren Beitrag zur Migrationsgeschichte der kurdischen Familie Duran einen 3.Preis bekommen. Die SchülerInnen wurden jeweils mit einer Urkunde sowie einem Sachpreis prämiert.

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Ökumenischer Ostergottesdienst
by Information Startseite - Montag, 30 April 2012, 10:31
 
Schüler gestalten den OstergottesdienstDer ökumenische Ostergottesdienst in der Christuskirche Lahr stand dieses Jahr unter dem Motto „Gut genug! – Geboren um zu leben“. Das Thema des Gottesdienstes war angelehnt an die Fastenaktion 2012 der evangelischen Kirche „Gut genug! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz“. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Eingangsklassen und der Jahrgangsstufe 1 führten die beiden Religionslehrer/innen Christiane Rieger-Stump und Frank Heck durch die Liturgie. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten ein kleines Rollenspiel in Anlehnung an das Matthäusevangelium 25,14-30 von den anvertrauten Talenten und trugen außerdem einige Gedanken zu „falschem Ehrgeiz“ und „Ehrgeiz als gutes Streben“ vor. Frank Heck bezeichnete in seinem Beitrag das Fasten als ein bewusstes Umdenken, ein neues Ausrichten auf Gott und betonte gleichzeitig, dass Gott ein Freund des Lebens sei.
Christiane Rieger-Stump wiederum stellte die spannende Frage, ob das Urteil „Gut genug!“ nicht im Widerspruch zum Auftrag einer gewissenhaften Lehrkraft stehe, die ja ständig versuche, neue Höchstleistungen aus den Schülerinnen und Schülern herauszukitzeln. Sie appellierte an sich und ihre Kolleginnen und Kollegen, die individuellen Leistungen der Schüler/innen noch stärker zu beachten und zu würdigen. Die christliche Botschaft biete dabei besonderen Trost und Stärkung: Jenseits aller (erfolgreichen oder gescheiterten) Bemühungen hat der Mensch einen Wert an sich – Gott ruft jedem Menschen zu: „Du bist gut genug, so wie du bist!“ Abschließend las Frau Rieger-Stump einen Auszug aus dem Märchen „Das Leben umarmen“ von Andrea Schwarz vor und ermunterte die Gottesdienstteilnehmer dazu, so wie die Figuren im Märchen die eigene Lebensmelodie zu finden.

Anne Schwörer singt Run von Leona LewisWie in den Vorjahren lag ein besonderer Reiz des Gottesdienstes in den musikalischen Beiträgen von Schulchor, Schulband und Solosängern unter der Leitung von Oliver Schätzle. Den Auftakt machte Hannah Engel, die zusammen mit Chor und Orchester in gewohnt eindrucksvoller Manier den Titel „Circle of life“ von Elton John vortrug. So was nennt man wohl „stimmgewaltig“. Miriam d’Adamo sang mit „Nessaja“ einen der größten Hits von Peter Maffay und dürfte damit bei manchem Zuhörer ein Gefühlschaos zwischen Nostalgie und Melancholie ausgelöst haben: „Irgendwo tief in mir, bin ich ein Kind geblieben“.
Aus keiner Castingshow mehr wegzudenken ist „Run“ von Leona Lewis. Anne Schwörer hätte mit ihrer Version sicherlich alle Chancen auf die Entscheidungsshows – muss ja nicht unbedingt beim Bohlen sein, den schaut eh keiner mehr... Gänsehautfeeling pur gab es dann bei einem der weniger bekannten Songs von Lady Gaga „You fooled me again“ – dieser wurde von Miriam Hunte mit so viel Intensität und Leidenschaft vorgetragen, dass man sich wünschte, sie würde ewig das Abitur wiederholen, nur um der Schule erhalten zu bleiben.
Das Thema des Gottesdienstes legte es nahe, der Graf und seine Band Unheilig mit „Geboren um zu leben“ durften natürlich nicht fehlen. Geradezu prädestiniert für diesen Act war Verwandlungskünstler Patrick Müller, der wie immer einen denkwürdigen Auftritt hinlegte. Wer jetzt noch steif auf der Kirchenbank saß, kam spätestens beim begeisternden „Mighty to save“ von Hillsong in Bewegung. Felix Wüger und seine Band schafften es ohne Probleme, die Zuhörer/innen zum Mitsingen und –klatschen zu animieren.
Einen perfekten Abschluss bildete der Auftritt von Deniz Yasar und Miriam Hunte mit „Wann fängt das Leben an“ von Xavier Naidoo. Und was soll man sagen, es fällt (zumindest stimmlich) immer schwerer, einen Unterschied zwischen Deniz und seinem großen Idol festzustellen – Prädikat „Weltklasse“! Schließlich bleibt noch die ebenfalls hervorragende Leistung von Tonmeister Dirk Hähnel zu würdigen, der laut Oli Schätzle in diesem Jahr „einen besonders guten Job gemacht hat“. (swat)
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Projekt "IBG trifft Grundschule"
by Information Startseite - Donnerstag, 26 April 2012, 08:39
 

Große und kleine Schüler beim ExperimentierenAm vergangenen Freitag begrüßte Schulleiter Herbert Huber die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Ludwig-Frank-Grundschule aus Allmannsweier. Sie durften im Rahmen eines Projektes gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des 4-stündigen Chemiekurses von Frau Isele experimentieren. Die Grundschüler und Grundschülerinnen ergriffen begeistert die Möglichkeit, zu den Themen Ernäherung und Wasser chemische Experimente zu machen. Warum wird ein Apfelschnitz braun? Wie kann man Fett und Stärke in Lebensmitteln nachweisen? Wieso ist Rotkohl ein Indikator? Diesen Fragen wurde eifrig experimentell nachgegangen und oft gab es überraschende Ergebnisse. Am meisten staunten die kleinen Forscher über das Aufblasen eines Luftballons mit Hilfe von Backpulver und Essig.

Den Schülern und Schülerinnen des IBG machte es großen Spaß, ihr Wissen an die Nachwuchsforscher weiter zu geben. Mit viel Engagement und Kreativität bereiteten Sie trotz Abitur dieses Projekt vor und bereiteten den Gästen einen spannenden und erlebnisreichen Vormittag, den diese nicht so schnell vergessen werden.

Den krönenden Abschluss bildete der Start von Brausetablette-Raketen mit großem Knall, der viele Grundschüler und Grundschülerinnen zu spontanen Freudensprüngen und Überraschungsausrufen anregte.

Alle Beteiligten sind sich einig das Projekt weiterzuführen um bald das 10-jährige Jubiläum zu feiern zu können.

Frau Fehrenbach-Isele , Konrektorin der Ludwig-Frank-Schule dankte den IBG-Schüler und Schülerinnen für die gute Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf des Projekts.



IBG
Bergstraße 78
Kaufmännische Berufschule
Weinbergstraße 5
zweite Schule
Zweite Schule
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